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| | |-+  Vergaserprobleme-Leerlaufdrezahl geht nur langsam zurück und geht einfach aus.
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Autor Thema: Vergaserprobleme-Leerlaufdrezahl geht nur langsam zurück und geht einfach aus.  (Gelesen 681 mal)
wuschi1983
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« am: 07. Juni 2010, 18:04:18 »

Hallo,
ich habe folgendes Problem.
Seit meiner letzten Ausfahrt letzte Woche (ca. 50km) läuft meine CY im Standgas nicht mehr rund.
Das äußert sich so:
1. Springt sie kalt und warm sehr schlecht an
2. Dreht sie nachdem ich z.B. an eine Kreuzung hinfahr nicht mehr im Stand und geht einfach aus.
3. Sollte Sie nach dem 20 Kicken mal wieder anspringen, dreht sie hoch (ca. 1500 - 2000 U/min) geht in den normalen Leerlauf für ca. 5 sek und dann wieder aus.
4. Wenn ich im Leerlauf ein bisschen Gas geb, dreht sie hoch, bei der Gaswegnahme allerdings verzögert sich der Drezahlrückgang massiv bis sie dann wieder ausgeht.

Ich habe schon:
Vergaser gereinigt inkl. Düsen
Luftfilter gereinigt
Ventile eingestellt
Zündung überprüft
Zündkerze getauscht
Sprit (Avia Super) abgesaugt und durch Aral Super Plus ersetzt

Leider ohne Erfolg.
Was kann ich noch machen ? Fahren tut sie eigentlich ganz normal (guter Durchzug, guter Top Speed).

Danke für eure Hilfe
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CB50OB
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« Antworten #1 am: 07. Juni 2010, 18:31:07 »

Hi Wuschi,

dass die Drehzahl im Stand nach Gaswegnahme nur verzögert zurückgeht, hört sich nach Falschluft an.
Ist die Dichtung zwischen Zylinderkopf und Ansaugstutzen okay? Auch der O-Ring in der Nut am Vergaser
zum Ansaugstutzen ist noch okay? Dieser Gummiring härtet im Laufe der Jahrzehnte (kann man bei unseren
Mopeds ja durchaus sagen) aus und dichtet oft nicht mehr 100%ig.
Das ist jetzt zwar die simpelste Möglichkeit aber das gleiche Problem war bei mir durch einen neuen O-Ring gelöst.

Viel Erfolg!

ciao Norbert

 Honda CB50
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wuschi1983
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« Antworten #2 am: 10. Juni 2010, 10:06:38 »

Hallo Norbert,

danke für deine Antwort.
Wo bekomm ich so einen O-Ring her ?
Und wo sitzt der genau ? kann mir das gerade nicht vorstellen.
Dichtung werd ich auf jeden Fall kontrollieren. Mich wundert halt irgendwie die Tatsache, dass es auf einmal so gekommen ist. Der Ansaugstutzen sitzt doch bombenfest (wenn das das Problem sein sollte).

Grüße
Christian
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CB50OB
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« Antworten #3 am: 10. Juni 2010, 11:11:57 »

...wenn der Ansaugstutzen vom Zylinderkopf nicht abmontiert wurde, dürfte hier die Dichtung okay sein.
Bleibt dann als nächstes der O-Ring zwischen Vergaser und Ansaugstutzen. Wenn du den Vergaser zwecks
Reinigung demontiert hattest, müsste er dir eigentlich begegnet sein - zwischen Vergaser und Ansaugstutzen halt.
Du bekommst die Dichtungen zumindest als Satz, z.B. bei NRC-Motors.
Besagter O-Ring ist auf dem Bild oben rechts zu sehen.
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wuschi1983
CY-CB-XL Lusche
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« Antworten #4 am: 10. Juni 2010, 12:16:41 »

ok. alles klar. dann werd ich mir den satz wohl gleich mal bestellen. vielen dank für die hilfe. ich berichte wenn sie wieder läuft :-)
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ralf
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« Antworten #5 am: 10. Juni 2010, 13:37:53 »

Hallo,
ich kenne das Problem von Vergasern bei denen das Leerlaufgemischsystem verstopft ist.
Versuch mal die Leerlaufdüse und die Kanäle von der Leerlaufdüse zur Germischeinstellschraube und zum Vergaserdurchlass sauber zu machen.
Ultraschallreinigen hilft nichts! musst versuchen die kanäle mit einem sehr dünnen Draht frei zu bekommen.
Dieses Problem tritt sehr häufig auf.
Manchmal hilft nur ein neuer vergaser.
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gruss ralf
wuschi1983
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« Antworten #6 am: 10. Juni 2010, 20:20:07 »

Hallo,
ich habe die Dichtungen kontrolliert und den Ansaugstutzen während des Leerlaufs mit Bremsenreiniger besprüht...leider keine Veränderung.
Ich werde den Tip von Ralf morgen mal testen. Ich hoff es klappt dann damit...
Danke euch !
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SPECIAL-PESCHEL
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« Antworten #7 am: 11. Juni 2010, 08:44:24 »

Damals als ich meine CB gekauft habe, hatte ich auch solch ein Problem. Es wurde nach jeden gefahrenen KM schlimmer. Bei mir hat sich die Nocke schön im Z-Kopf gefressen. Der Motor wollte einfach nicht mehr hoch drehen, die Ventil Steuerung machte was sie wollte ( logisch wenn die Nocke eiert ). Hoffe das du das Problem nicht hast. Hast du schon mal die Kompri kontrolliert ?
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wuschi1983
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« Antworten #8 am: 11. Juni 2010, 09:25:38 »

naja, laufen tut sie doch super. zieht echt gut.
Kompression kann ich nicht messen.
aber wie schonmal geschrieben, ich hab lediglich vorne ein 17er Ritzel drauf und sie läuft knapp 60 km/h.
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cyk
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« Antworten #9 am: 11. Juni 2010, 10:42:33 »

Zitat
knapp 60 km mit 17er Ritzel

Und an jeder 'leichten' Steigung wenn der erste Schwung weg ist dann nur noch 25 wegen dem 17er Ritzel   smile

Das Ritzel wäre das erste was ich nach dem Kauf wieder auf original umgebaut hätte, schon wegen den Herren in der blauen Uniform .

Ist der Vergaser wenigstens noch original und nicht irgendwie verpfuscht (aufgebohrt), andernfalls könnte das Problem nämlich auch von dort kommen.


2. Dreht sie nachdem ich z.B. an eine Kreuzung hinfahr nicht mehr im Stand und geht einfach aus.

Tank ist sauber, also nicht das der Filter mit Rost zu ist?

cu klaus



« Letzte Änderung: 11. Juni 2010, 11:04:48 von klaus.g » Gespeichert
wuschi1983
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« Antworten #10 am: 12. Juni 2010, 15:35:51 »

eigentlich nicht. sie zieht am berg sehr gut.
aufgebohrt ist da gar nix. sie lief ja auch bis dahin ganz gut im stand.

muss ich mir nächste woche nochmal näher ansehen...

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ralf
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« Antworten #11 am: 12. Juni 2010, 18:24:49 »

Hallo,
wenn es das Nockenwellenlager wäre würdest Du die Kipphebel klappern hören.
Wenn das Nockenwellenlager (es ist üblicherweise das linke das stärker verschleisst) gräbt sich die Nockenwelle langsam in den Zylinderkopf ein. Dadurch wird das Ventilspiel grösser und die Seteuerkettenspannung kleiner und das kann man recht gut hören.
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gruss ralf
wuschi1983
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« Antworten #12 am: 15. Juni 2010, 18:15:22 »

also, nach intensiver vergaserreinigung ist das leerlaufproblem behoben.
leider schaf ich es nicht die steuerkettenspannung richtig einzustellen.
wenn ich den bolzen (rechts am zylinder) im stand waagrecht einstelle, wie muss ich dann die spannung einstellen ?
im moment hört sich das alles sehr ungesund an sobald ich ein bisschen gas gebe (aufheulen). dieses geräusch ändert sich wenn ich den bolzen drehe, allerdings geht das geräusch nicht weg.
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Stromer
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« Antworten #13 am: 15. Juni 2010, 18:55:56 »

Schnellanleitung Steuerkette spannen, ohne Gewähr:

-Motor aus
-Einstellbolzen am Zylinder die Null auf 14;00 Uhr und festschrauben (damit kann man dann die Steuerkette etwas Lockern wenn man gegen 12:00 Uhr dreht oder fester machen bis 18:00 Uhr)
-Im Zylinder unten links die Kontermutter lösen (Hält den Kettenspanner fest), Schraube rausdrehen (nur ein paar Umdrehungen)
- Zündung aus, Zündkerze raus(oder Stecker ziehen)
- 5 bis 50mal leer durchkicken   :freu:Dadurch sollte sich der Kettenspanner von alleine passend einstellen.
-Schraube rein, Kontermutter nur handfest anziehen   grinsig)
- Zündung an, Kerrze rein, Stecker drauf und starten.

Jetzt hast Du die Grundeinstellung und es sollte rasselarm laufen. wenn Du jetzt noch minimal was an dem oberen Einstellbolzen Richtung 15:00 bis max 18:00 Uhr verstellst Kettenspannung wird fester) und es wird leiser ist OK.

Alternativ gegen 12:00 Uhr, Kette wird lockerer.

Wenn das nichts ändert wird wohl die Kette ausgeleiert sein oder/und die Gleitschienen sind eingelaufen.

Das jedenfalls zum Steuerkettenspannen!

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Gruß Stefan

„Suche nicht nach den Fehlern, sondern nach der Lösung\"
wuschi1983
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« Antworten #14 am: 16. Juni 2010, 03:58:21 »

Danke Stromer.

Werd ich heute abend gleich mal antesten :-)
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