www.Honda.CY-CB-XL-Forum.de
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
05. Februar 2012, 05:38:00

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Suche:     Erweiterte Suche
50.828 Beiträge in 4.660 Themen von 1.071 Mitglieder
Neuestes Mitglied: magic_u
* Übersicht Hilfe Einloggen Registrieren
+  www.Honda.CY-CB-XL-Forum.de
|-+  allgemeines zur Honda CY - CB - XL - XR
| |-+  CY - CB - XL Probleme
| | |-+  tank total verrostet!!!
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
Seiten: [1] 2 3 Nach unten Thema senden Drucken
Autor Thema: tank total verrostet!!!  (Gelesen 2405 mal)
devildriver20
Gast
« am: 17. Mai 2006, 09:07:22 »

Hi @ all!!!
Bin hier absoluter newbie!!!!
hab mir jetzt ne cy 50 zugelegt und musste halt festellen das der tank total verrostet ist!!!
kann ich den irgendwie reinigen?Huch
oder muss ein neuer her?Huch
danke für die antworten!
Gespeichert
Pusher92
CY-CB-XL Obergeselle
***
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 399



« Antworten #1 am: 17. Mai 2006, 09:30:53 »

Schau mal auf CY- Andis Seite http://www.cy-andi.de unter Tipps+Tricks / Tankrettung.
Gespeichert
pfetim
CY-CB-XL Lehrling
**
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 108



« Antworten #2 am: 17. Mai 2006, 10:00:59 »

hi! Bau den Tank ab, mach alles an Flüssigkeit raus (vorm abbauen).
Dann zredepperst du en paar alte flaschen, füllst die scherben in den Tank un machst ma einen auf barkeeper. also schütteln bis zum umfallen. wenn du dann denkst das es sauber genug ist spülst nochmal mit wasser aus un die sache dürfte erledigt sein ;)
Gespeichert

Ich sitze hier und trinke Bier un wäre doch so gern bei dir
starkes sehnen, starkes hoffen
kann nicht kommen, bin besoffen ;)
devildriver20
Gast
« Antworten #3 am: 17. Mai 2006, 10:07:12 »

Danke für die antworten!!!!hoffe das funktioniert auch!!!!
das ding sieht nämlich schon verdammt böse aus!!!
Gespeichert
pfetim
CY-CB-XL Lehrling
**
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 108



« Antworten #4 am: 17. Mai 2006, 14:21:44 »

klar funzt des ^^ sonst würden wirs dir nedd sagen ;)
Gespeichert

Ich sitze hier und trinke Bier un wäre doch so gern bei dir
starkes sehnen, starkes hoffen
kann nicht kommen, bin besoffen ;)
Tyler
CY-CB-XL Lehrling
**
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 105


Waldkappel Nordhessen Honda XL 50, BMW R100GS PD


WWW
« Antworten #5 am: 17. Mai 2006, 16:30:41 »

Moin,
wie pfetim geschrieben hat, bis zum umfallen schütteln und kontrollieren.
Sollte das Ergebnis noch nicht positiv sein, einfach im Liegen weiterschütteln. grinseman

Quasi Handglasperlengestrahlschüttelt ist der Tank dann.
Gespeichert

André Löhrer
CY-CB-XL Moderator
CY-CB-XL Ingenieur
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.237



« Antworten #6 am: 17. Mai 2006, 18:18:28 »

Hallo Ihr Restaurationswütigen,

ich habe den untenstehenden Text vor einiger Zeit mal verfaßt, ich habe ihn aus dem alten Thread nochmals hierherkopiert. Das solle ine gute ANleitung für die Tankrestauration sein. Es hält nämlich bis heute (bis auf den Lack außen am Einfüllstutzen, aber das ist ein anderes THema.....




Hallo Ihr Spritnasen,

ich habe mich vor einigen Tagen an das 1. Kapitel der Tankrestauration begeben. An der unteren Kante im Bereich der Schweißnaht waren diverse kleine Löcher. Benötigtes Material: Karosseriezinn, Flußmittel für Kupferrohre und Fittings(!!!) und ein Heißluftgebläse (so eins um Farbe vom Türrahmen o.ä. zu brennen)
Meine ersten Versuche mit Dachrinnenlot (Flußmittel Kolophonium in der Mitte des Lötdrahtes) haben überhaupt nicht funktioniert, das Lot perlte vom Blech ab , interessierte sich überhaupt nicht dafür. Eigentlich war das mit dem Flußmittel für Kupfer nur eine Notlösung, hat aber sehr gut funktioniert. Also das Blech an der betreffenden Stelle soweit aufgewärmt (Höchste Stufe am Gebläse) daß es sich leicht bräunlich verfärbt, Fön weglegen und schnell das Flußmittel aufpinseln. Sofort sieht man, daß sich das Blech an dieser Stelle hellssilber verfärbt. Dann die Stange mit dem Karosseriezinn an dem heißen Blech zum schmelzen bringen, dabei leicht "tupfen" bis der Bereich um die Löcher großzügig mit Zinn bedeckt ist. Das Größte Loch hatte einen Durchmesser von immerhin ca. 3mm, ich habe es auf diese Weise gut abgedichtet. Danach habe ich die Stellen geschliffen und den gesamten Tank mit Zinkstaubspray grundiert. Hier nicht zuviel wegschleifen, letzte Unebenheiten werden dann mit Feinspachtel bzw. Spritzfüller bearbeitet und naßgeschliffen. (Wird dann wie Kinderpopo.......)

Danach werde ich mich an die Tankinnenversiegelung begeben, die werde ich mit den Mittelchen vom "Korrosionsschutzdepot" durchführen. Ich weiß zwar noch nicht genau wann ich dazu komme vor lauter Hochzeitsvorbereitungen aber wird schon irgendwie klappen...... Ansonsten gehts dann erst Anfang April weiter.......

Grüße
André Löhrer

Ich bin´s schon wieder,

für alle die, die sich nicht so richtig an die Tankrestauration trauen: Ist halb so wild!! Der Tank ist also von außen abgedichtet, danach habe ich mich an die Innenseite begeben. Erstmal eine Viertelflasche Essigessenz (gibt´s im Supermarkt) reingefüllt, und 2 Stunden stehen lassen. Und siehe da, der Essig im Tank färbt sich schon braun, der Rost wird bereits zersetzt! Habe dann die Scherben von einer kleinen Bierflasche (HICKS - tschulligung.... ) reingefüllt und ca. eine halbe Stunde Sambarassel damit gespielt. Das Ergebnis hat mich selber erstaunt, fast keine Rostplacken mehr im Tank! Optimale Voraussetzungen für die Tankversiegelung, Bericht folgt.........

Ciao
André

aaaaaaaalso,

das mit dem Tank hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe mich dann doch weiter drangegeben.
Nach der Geschichte mit dem Essig habe ich den Tank gründlich mit Wasser und anschließend mit Spiritus gespült.

Dann kamen die Mittelchen vom Korrosionsschutz- Depot zum Zug:

Zuerst "Marine-Clean" in den Tank um ihn wirklich Fettfrei zu bekommen. (Essig und Spiritus haben das sicher vorher schon gemacht, aber sicher ist sicher...)

Dann das Teil mit Wasser wieder ausgespült, anschließend etwas Isopropanol (Apotheke: 0,5l für 4,95EUR) reingeschüttet, umgeschwenkt und wieder ausgeschüttet. Dann mit einem Föhn im Tankinneren für Durchzug gesorgt, bis er trocken war. Der Alkohol hat den Sinn, daß die Restfeuchtigkeit besser und vor allen schneller verdunstet, damit sich nicht so leicht wieder Flugrost bilden kann.

Der Nächste Arbeitsschritt: "Metal Ready" ´reingekippt und zugeschaut, wie sich die letzten braunen Rostflecken im wahrsten Sinne des Wortes "auflösen"!!!

Dann wieder mit Wasser vorspülen und mit Isopropanol nachspülen und mit dem Föhn nachblasen..... Als der Tank jetzt trocken war, konnte ich im inneren diverse Stellen sehen, die wieder von hauchfeinem Flugrost orange verfärbt waren. Schneller kann man den Tank kaum trocknen, darum habe ich diesen Flugrost für den kommenden Arbeitsschritt ignoriert.

Jetzt wurde es spannend: Die Tankversiegelung "POR15" war an der Reihe! Einen guten Schluck davon rein in den Patienten, und gründlich in alle Richtungen schwenken. (Einfüllöffnung mit Gaffatape zugeklebt, den Benzinhahnanschluß mit einem zurechtgeschnitzten Korken zugemacht) Was zuviel war, habe ich ganz nach Anleitung wieder herauslaufen lassen.

Zuerst machte die Versiegelung den Eindruck, als würde sie niemals trocknen wollen. Aber jetzt, nach 3 Tagen fühlt sie sich an wie eine Glasur. Die Farbe ist silbergrau, und bei jedem Tanken kann ich mich jetzt daran erfreuen.......

Also: Alles halb so wild. Wer einen Tank zu restaurieren hat, nur ran! Die Mittelchen gibts im Supermarkt, Apotheke und beim KSD ( http://www.Korrosionsschutz-Depot.de ) Das ganze hat mich für den CY- Tank zwar immerhin ca. 43EUR gekostet, aber dafür hält´s auch!!

Ran ans Werk
André
Gespeichert
Jackson
CY-CB-XL Lusche
*
Offline Offline

Beiträge: 47


« Antworten #7 am: 17. Mai 2006, 21:02:47 »

hallo devilrider,
hier eine art um Tanks zu entrosten. (innen)

Man braucht dazu eine dicke Wolldecke, Tesafilm (Klebeband) noch eine Wolldecke oder auch deine Bettdecke hahaha sowie drei Glasflaschen. (zertrümmert)

!!!   kein Witz   !!!

1. Man fülle den Tank mit den zertrümmerten Glasscherben und verschliese ihn mit dem Tankdeckel und den Auslaß klebt man mit Tesafilm zu. (dicht)

2. Man wickelt den Tank in die erste Wolldecke, und beklebt mit Tesafilm wie einen Wanderbeutel. (ein paar Bahnen horizontal sowie vertikal)

3. Man lege die Bettdecke in einem Trockner so dass die Trommel des Trockners (Wäschetrockner) ausgefüllt wird.
Dann den Wanderbeutel (gewickelten Tank in 1 Wolldecke) ;o) hineinlegen und den Trockner shaken lassen.
Am sinnvollsten das AuffrischungProgramm wählen, da keine Temperatur erzeugt wird.

!!!!        WOLLE GEHT IM TROCKNER EIN      !!!!

Immer schön die anderen arbeiten lassen.  ;o)

Gruß Jackson

ps: das ganze funktioniert auch im Betonmischer

!!!!!    NIE MIT WASSER AUSPÜLEN   !!!!!
Zum auspülen von deinem Tank nehme Diesel oder Heizöl. Man spült damit auch Motoren aus. (anstat 2 mal das Öl zu wechseln)
Gespeichert
raischle
CY50 Fahrer
CY-CB-XL Meister
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 867



« Antworten #8 am: 18. Mai 2006, 05:26:48 »

Moin,

nur mal so zur Info - hab ich mal auf irgendeiner Oldtimer-Page gelesen (finde ich aber nicht wieder)..

Warum rosten Tanks unten durch ? (...aus dem Gedächnis !!  8o )

Benzin ist hygroskopisch, zieht also (bei längerer Standzeit des Moppeds) Feuchtigkeit (Wasser) in den Sprit.
Wasser ist schwerer als Sprit (Benzin bzw Öl schwimmt ja auf dem Wasser oben) - also setzt sich mit der Zeit das Wasser unten im Tank (unter dem Treibstoff) ab.

Somit rostet ein Tank unten durch !


Man soll also vor längeren Standzeiten bei den letzten Fahrten den Benzinhahn auf Reserve stellen, damit Sprit und die abgesetzte Feuchtigkeit ganz unten aus dem Tank verbraucht wird... bei ständiger Nutzung durchmischt sich allerdings Benzin und Wasser immer wieder, somit besteht die Gefahr dann nicht.


Wer rastet, der rostet !

raischle
Gespeichert

raischle -C-Y-
devildriver20
Gast
« Antworten #9 am: 18. Mai 2006, 07:37:07 »

Danke für eure antworten werde das dann mal ausprobieren!!!
und dann gebe ich euch ne rückmeldung wie es gelaufen ist!!!!
Gespeichert
magni
CY-CB-XL Obergeselle
***
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 391


es gibt immer was zu tun


WWW
« Antworten #10 am: 18. Mai 2006, 08:50:41 »

Das mit dem Betonmischer kannte ich schon , aber mit dem Trockner nicht, ist ja auch viel besser , denn den hat ja fast jeder  smile
Super Tip
Gespeichert

Es gibt immer was zu tun



http//www.me-sicherheitstechnik.de
devildriver20
Gast
« Antworten #11 am: 18. Mai 2006, 20:47:01 »

so da bin ich mal !!!! die sache mit dem trockner kann ich nur empfehlen ist zwar auch langwierig aber funktioniert!!!!

nur bei mir nicht mehr!!!!hab nun bemerkt das der tank wirklich müll ist
überall kleine löcher
son scheiß!!!!
naja dann mal weiter nach nem neuen suchen!!!
Gespeichert
André Löhrer
CY-CB-XL Moderator
CY-CB-XL Ingenieur
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.237



« Antworten #12 am: 19. Mai 2006, 14:10:42 »

Hallo,

nicht wegschmeißen, den Tank! Du wirst sicher kaum einen rostfreien Tank finden, früher oder später sind die gebrauchten sicher alle durch! Lies einfach mal mein Posting weiter oben, die Löcher sind wirklich einfach zuzukriegen!!!

Grüße
André
Gespeichert
raischle
CY50 Fahrer
CY-CB-XL Meister
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 867



« Antworten #13 am: 19. Mai 2006, 19:18:44 »

André hat Recht, niemals nicht nichts auf keinen Fall wegwerfen !!!!!   :]
Wir reden schliesslich über einen "Oldtimer", bzw Cy = Youngtimer

Deshlab hier noch ein Tip aus der http://www.oldtimer-praxis.de

Stand: 13.05.2004   
Tank mit Blei schützen
Wie die meisten Schrauber kannte ich die Methode, einen von innen verrosteten Tank mit Hilfe von Splitt und Betonmischer oder Ähnlichen zu reinigen. Hatte ich auch schon zur Genüge genutzt. Ein Tipp, den ich von einem "alten Hasen" bekam und seitdem voller Begeisterung nutze, ist:

Nach dem Reinigen mit Splitt den gleichen Vorgang mit Bleischrot wiederholen. Das Blei lagert sich auf dem Blech ab und schützt das Ganze eine Zeit lang vor neuem Rost. Schrot bekommt man bei einem Waffenhändler für kleines Geld.

(ohne Kommentar)    Zitat Ende

raischle    -C-Y-
Gespeichert

raischle -C-Y-
Stromer
CY-CB-XL Moderator
CY-CB-XL Ingenieur
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.857



« Antworten #14 am: 25. August 2010, 18:08:01 »

Hallo Leute,

auf den einen oder anderen Weg habe ich meine Tanks gebrauchsfähig entrostet, aber innen nicht versiegelt. Solange Sprit drin ist und das Moped regelmäßig bewegt wird (neuer Sprit)  habe ich keine Probleme

Jetzt stellt sich die Frage für eine längere Standzeit, Winter steht an und 5-6 Mopeds werden dann eigentlich gar nicht mehr bewegt.

-Tank randvoll mit Sprit? Bei meinen Zweitakter tut das dem Öl/Benzingemisch auch nicht gut
-Tank entleeren und gut gelüftet lassen? Hatte einen Tank meiner Sachs RIXE 12 Jahre leer und unbenutzt. War nur minimaler Flugrost drin.
-Tank leeren und mit Öl etwas befüllen und durchgeschüttelt, vor dem nächsten Gebrauch spülen
-......

Bedingt durch die Anzahl ist auch eine längere Pause vorprogrammiert (als nur den Winter)


Habe unter anderem folgenden Link zur Tankentrostung gefunden:

http://motorang.com/bucheli-projekt/chemie.htm

Aber mit all der Chemie ist es mir auch etwas unheimlich. Vorallem wohin bei der Entsorgung?Huch
Wie sollte man einen unkonservierten Tank lagern?
« Letzte Änderung: 25. August 2010, 18:39:54 von Stromer » Gespeichert

Gruß Stefan

„Suche nicht nach den Fehlern, sondern nach der Lösung\"
Seiten: [1] 2 3 Nach oben Thema senden Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006, Simple Machines Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.08 Sekunden mit 19 Zugriffen.